Fichtelgebirgsverein e. V.
Ortsgruppe Münchberg     
Der FGV-Münchberg in der Presse
Frankenpost Berichte  2015
Frankenpost Münchberg - Helmbrechtser Tageszeitung
Für jeden die richtige Strecke
Die Mitglieder erkunden bei ihren Wanderungen in der schönen Natur, wie hier am 23. November am Zechteich bei Marienweiher
Münchberg hat die meisten Wanderer  Fichtelgebirgsverein bestätigte Vorstand im Amt – Abschied von  der Jugendarbeit.   Laubersreuth. Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Münchberg des Fichtelgebirgs- verein im Laubersreuther Wirtshaus, wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig im Amt  bestätigt. Angelika Papke bleibt Vorsitzende, ihr Stellvertreter ist weiterhin Fritz Täuber.  Klaus Fraunholz, der in den letzten drei Jahren als weiterer Stellvertreter fungierte stelle sich nicht  mehr zur Wahl. Als Kassier wurde Werner Petzet wiedergewählt, als Schriftführerin Marianne  Flügel. Wanderwart bleibt Roland Bauer, Naturschutzwart Siegfried Hirschmann, Kulturreferent  Horst Peter und Markierungswart Werner Bilek.  Angelika Papke dankte allen aktiven Mitgliedern und insbesondere der Vorstandschaft für ihre  Unterstützung, ohne die eine erfolgreiche Vereinsarbeit nicht möglich gewesen wäre. Ihr ganz  besonderer Dank galt der bisherigen Jugendleiterin Annemarie Grefenberg, die viele Jahre lang  die kleine Jugendgruppe betreute und dabei vor allem auf musikalischem Gebiet beachtliche  Erfolge erzielte. Jetzt müsse man sich schweren Herzens von der Jugendarbeit verabschieden,  weil der Verein über keine jugendlichen Aktiven mehr verfügt. Dennoch sollte man die Hoffnung nicht  aufgeben, dass es eines Tages wieder eine Jugendgruppe geben wird. Erfreut zeigte sich Angelika  Papke darüber, dass sie zahlreiche neue Mitglieder begrüßen konnte. Dadurch sei trotz vieler  Sterbefälle die Mitgliederzahl, die im vorigen Jahr 461 betrug in etwa ausgeglichen worden.  Wanderwart Roland Bauer berichtete, dass der Verein im vergangenen Jahr zu insgesamt 111  Wanderungen einlud. Besonders beliebt waren dabei die 46 Donnerstags Wanderungen an denen  durchschnittlich 36 Wanderer teilnahmen. Weiter gab es 47 Ganztagswanderungen  und 18  Nachmittagswanderungen. Insgesamt wurde dabei 1305 km zurückgelegt, das sind  durchschnittlich 11,6 km pro Wanderung. Die Teilnehmerzahl betrug insgesamt 2953, das sind im  Durchschnitt etwa 26 Teilnehmer je Wanderung. Bauer dankte allen Wanderführern ohne die ein  solches Programm nicht möglich wäre. In seinem Rückblick erinnerte er an die Wanderwoche auf  der Insel Rügen, an eine 4-Tages Wanderung im Taubertal und an eine Fahrt nach Wien. Heuer  findet die Wanderwoche im Oktober im Spessart statt; einige Plätze sind noch frei. Die fleißigsten  Wanderer im vorigen Jahr waren Ingeborg Niedenführ mit 1100 km und Inge Zeilner mit 1082 km,  Renate Rudolph mit 982 km und Marga Wilferth mit 902 km. Insgesamt 47 Wanderer legten im  vorigen Jahr bei Vereinswanderungen über 200 km zurück. Dreimal in 3 Jahren muss man diese  Strecke schaffen um mit einem Fichtenzweig ausgezeichnet zu werden.  Den Fichtenzweig in Bronze erhielten Renate Ernstberger und Anita Käppel, den Fichtenzweig in  Silber wurde an Siegfried Hirschmann, Inge Theimann und Gabriele Zinkler überreicht. Den  Fichtenzweig in Gold erhielt Mara Wilferth. Eine Fichtenzweig mit Eichenkranz in Bronze wurde  jeweils an Emmy Böhm, Werner Feiler, Elsbeth Greim, Horst Greim und Erika Primus übergeben.  Den Fichtenzweig mit Eichenkranz in Silber bekam Edgar Primus und den Fichtenzweig mit  Eichenkranz in Gold hat sich Robert Engelhardt erwandert.  Hauptvorsitzender Heiner Henniger unterstrich in seinem Grußwort, dass die Ortsgruppe  Münchberg wesentlich mehr Wanderungen durchführt als jede andere Ortsgruppe des  Fichtelgebirgsvereins. Deshalb sei hier auch die Zahl der Wanderer am Größten. Diese Aktivität  verdiene Höchste Anerkennung.  Naturschutzwart Siegfried Hirschmann berichtet über einige naturkundlich interessante  Wanderungen. So besuchten im zeitigen Frühjahr 20 Wanderer den ältesten Apfelbaum  Deutschlands der bei Meierhof steht und unter dem schon Kaiser Napoleon im Jahre 1804  geritten sein soll. Dann wanderten sie weiter zum Quarkloch im Selbitztal und zu einem  Steinbruch bei Meierhof in dem heute noch Gneis abgebaut wird. Ein weiteres Ziel war das  Rotmaintal zwischen Creußen und Bayreuth wo in den 70er Jahren beinahe ein riesiger Stausee  entstanden wäre. Schließlich besuchten die Wanderer noch ein 1968 aufgegebenes  Steinkohlebergwerk bei Stockheim im Kreis Kronach.  Kulturwart Horst Peter erinnerte daran, dass bei den Vereinsabenden das 650jährige Jubiläum der  Stadt Münchberg ausgiebig gewürdigt wurde. Außerdem nahmen 40 Mitglieder am historischen  Festzug teil. Bei weiteren Vereinsabenden wurden Filme und Dias von Vereinswanderungen  gezeigt. , außerdem blieb noch genug Zeit zum „Sinnga und Wafn“. Markierungswart Werner Bilek berichtet, dass er im letzten Jahr den Westweg, von Münchberg  nach Stammbach, neu markiert und im Bereich des Weißensteins verlegt hat.  Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Günther und Hildegard Kawlath geehrt, für 50 Jahre Ernst  Schramm, Anneliese Schramm und die Sparkasse Hochfranken; und für 60jährige Mitgliedschaft  Inge Freimuth und Anneliese Huster. Die Bronzene Ehrennadel für besondere Verdienste erhielten  Werner Feiler und Gerhard Voit und die Silberne Ehrennadel wurde an Evelin Werner und  Ingeborg Niedenführ überreicht.   Werner Wirth   Frankenpost-Bericht von der Hauptversammlung
Sportliches Training oder Völkerwanderungen mit hunderten von Teilnehmern sind nicht das Ziel der FGV-Wanderungen. Hier geht es vor allem darum, in überschaubaren Gruppen mit allen Sinnen die Natur zu genießen. Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz, gehört doch eine Einkehr immer dazu. Das Beste an geführten Gruppenwanderungen ist ein Wanderführer, der sich von der Anreise über den Wegeverlauf bis zur Einkehr um alles kümmert. Wer möchte, findet immer einen Gesprächspartner, so vergeht die Zeit wie im Fluge und der Ausspruch "Wos, mir senn scho do?" fällt gar nicht so selten. Bei über hundert Wanderungen im Jahr ist für jeden die richtige Strecke dabei. Wem eine 20 Kilometer lange Tageswanderung zuviel des Genusses ist, der findet auch kürzere Touren bis hin zu den 4 Kilometern für die Kurzwanderer am Donnerstag. Das Wanderprogramm 2014 war des Stadtjubiläums würdig, es folgte ein Höhepunkt auf den anderen und als besonderer Beitrag zum Jubiläum der Aktionstag "Münchberg wandert" mit über 100 Teilnehmern. Die FGV-ler wanderten auf dem Grund des Förmitzspeichers, durchquerten die Teufelsküche und den Teufelskeller und besuchten besondere Bauwerke wie das Hammerschloss in Leupoldsdorferhammer, die Eremitage, Burgruinen oder einen alten Kanal, der früher eine Papierfabrik bei Schauenstein versorgte. Mancher staunte, wie viele alte Steinbogenbrücken es in der Umgebung gibt und dass am Döbraberg Mispelsträucher nicht nur wachsen, sondern voller Früchte hängen. Weitere botanische Ziele waren ein Buschwindröschenwald bei Ochsenfurt und der Quittenlehrpfad bei Volkach. Es wurde nach St. Moritz und durch die Toskana gewandert (beides in der Fränkischen Schweiz). Auch Konzerte in der Basilika in Marienweiher, ein Gottesdienst im Grünen und die Feierstunde zum Todesmarsch in Helmbrechts waren Ziele. Führungen durch die einzige deutsche Marmorhöhle bei Wunsiedel und durch die Kelleranlagen in Schwandorf vervollständigten das Programm und wer viel wandert, darf auch feiern. So liefen die FGV-ler zum Schlachtschüsselessen im Grund, zur Brennereibesichtigung in Schweinsbach, zum Volksmusikfest in Bad Berneck, zum Sommerfest in Hallerstein, zum Hüttenfest in der Zigeunermühle und zum Lichtelfest in Schneeberg. Besondere Höhepunkte waren natürlich die Mehrtagsfahrten nach Wien, zu den Wandertagen im Ahrtal und im Taubertal und zur Wanderwoche auf der Insel Rügen.  Auch im Jahr 2014 gehörten die Wanderer der Ortsgruppe Münchberg zu den aktivsten des gesamten Fichtelgebirgsvereins. Die 111 angebotenen Touren mit über 1300 Kilometer Länge verzeichneten 2953 Teilnehmer, welche rund 29400 Kilometer zurücklegten. 130  Vereinsmitglieder und eine größere Anzahl von Gästen nahmen das Angebot wahr. Davon erfüllten 47 Personen die Anforderungen für das Deutsche Wanderabzeichen und liefen mehr als 200 Kilometer. Wer diese Bedingungen rfüllt, erhält bei den meisten Krankenkassen Punkte für das Prämienprogramm. Das gilt auch für Nichtmitglieder, es lohnt sich also, sich bei der Krankenkasse zu erkundigen und mitzugehen. Für das Wanderabzeichen des Fichtelgebirgsvereins müssen in drei aufeinander folgenden Jahren insgesamt 600 Kilometer gewandert werden. Zwölf  Vereinsmitglieder überboten diese Strecke in einem einzigen Jahr, wobei zwei Frauen seit Jahren regelmäßig mehr als 1000 Kilometer pro Jahr wandern.
Auch im Jahr 2015 führt der FGV-Münchberg mehr als 130 Veranstaltungen durch. Die Pläne findet man im Rathaus, im Internet unter www.fgv-muenchberg.de, im Schaukasten bei der Adler-Apotheke und auch der Wanderführer hat welche dabei. Änderungen und genauere Beschreibungen finden sich in der Frankenpost und im Schaukasten. Auch Nichtmitglieder sind eingeladen, eine Anmeldung ist meistens nicht nötig, einfach rechtzeitig am angegebenen Treffpunkt erscheinen. Sehr beliebt sind die Wanderungen am Donnerstagnachmittag über ca. acht oder vier Kilometer, die von Anfang März bis Ende November im Fichtelgebirge oder im Frankenwald durchgeführt werden, mit geselligem Zusammensein nach der Wanderung. Treffpunkt hierfür ist der Spielplatz an der Karlsbader Straße. Bei den Wochenendwanderungen können die Teilnehmer ganz Nordbayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen kennen lernen. Bei weiter entfernten Zielen erfolgt die Anreise meist mit dem Bayern-Ticket der Bahn für etwa neun Euro pro Person. Wanderungen im Winter sind vom Wetter abhängig und werden kurzfristig im Schaukasten und in der Frankenpost angekündigt. Eine Anmeldung ist nötig, wenn übernachtet werden muss oder wenn die Plätze begrenzt sind, so bei der Herrentour in der Hersbrucker Schweiz (hier dürfen traditionell keine Frauen mitgehen), bei der Wanderwoche im Spessart, bei der Fahrt nach Bad Windsheim, beim Ausflug in die Lüneburger Heide und nach Hamburg und bei der Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Nabburg. Meistens gibt es nur noch wenige freie Plätze, Interessenten sollten sich also schnell mit dem jeweiligen Wanderführer in Verbindung setzen. Jeden Monat findet ein Monatsabend statt, meistens mit einem Dia- oder Filmvortrag, und alle zwei Wochen ein Stammtisch.
Auch Nichtmitglieder können mitgehen
Ge(h)nusswandern mit dem FGV-Münchberg
"Herrliche Zeiten im Spessart", das ist nicht nur eine Filmkomödie mit Liselotte Pulver, so kann man auch die Wanderwoche des FGV- Münchberg überschreiben, wurde doch neben Klingenberg, Miltenberg und Wertheim auch Schloss Mespelbrunn besucht. Vor allem wurden jedoch über 100 Kilometer gewandert, unter anderem zu den Ruinen von Burg Wertheim, der Henneburg, der Collenburg und der Clingenburg. Das aus dem Film bekannte Wirtshaus im Spessart fanden die Wanderer zwar nicht, aber viele andere urige Einkehrmöglichkeiten. Den Teilnehmern hat es so gut gefallen, dass beschlossen wurde, die Wanderwoche vom 29. Mai bis 5. Juni 2016, bei der 125 Kilometer zurückgelegt werden sollen, wieder im Spessart durchzuführen. Die Unterkunft wurde für diesen Zeitraum gleich wieder reserviert.
Wanderwoche im Spessart - Oktober 2015