Fichtelgebirgsverein e. V.
Ortsgruppe Münchberg     
Die aktuellen Veranstaltungen unseres Vereins finden Sie  unter Jahresprogram
Ge(h)nusswandern mit dem FGV-Münchberg Sportliches Training oder Völkerwanderungen mit hunderten von Teilnehmern sind nicht das Ziel der FGV-Wanderungen. Hier geht es vor allem darum, in überschaubaren Gruppen mit allen Sinnen die Natur zu genießen. Auch die kulinarischen Genüsse kommen nicht zu kurz, gehört doch eine Einkehr immer dazu. Das Beste an geführten Gruppenwanderungen ist ein Wanderführer, der sich von der Anreise über den Wegeverlauf bis zur Einkehr um alles kümmert. Wer möchte, findet immer einen Gesprächspartner, so vergeht die Zeit wie im Fluge und der Ausspruch "Wos, mir senn scho do?" fällt gar nicht so selten. Bei über hundert Wanderungen im Jahr ist für fast jeden die richtige Strecke dabei. Wem eine 20 Kilometer lange Tageswanderung zuviel des Genusses ist, der findet auch kürzere Touren bis hin zu den 4 Kilometern für die Kurzwanderer am Donnerstag. Das Wanderjahr 2015 war nicht einfach. Zwar konnte der FGV-Münchberg im Gegensatz zu anderen Wandervereinen alle angebotenen Wanderungen durchführen, aber mehrmals wurde eine Tour aufgrund starken Regens von der freien Natur in eine Stadt verlegt und bei vielen Wanderungen war es so heiß, dass mancher sonst regelmäßige Teilnehmer gesundheitliche Bedenken hatte und daheim blieb, was natürlich vernünftig war. Im Wanderprogramm 2015 folgte wieder ein Höhepunkt auf den anderen. Die FGV-ler besuchten historische Bauwerke wie die Reste einer Keltensiedlung bei der Talsperre Pöhl, die Plassenburg oder die Ruinen auf dem Epprechtstein, die Henneburg oder die Klingenburg und wenn Adrian Roßner eine Wanderung führt, wird man schnell zum Fachmann für historische Anlagen über und unter der Erde. Auch Kleindenkmale wie Jahrhunderte alte Grenzsteine am Döbraberg oder am Rennsteig waren neben historischen Altstädten wie z. B. Cham das Ziel. Unterwegs konnte man auch schon mal eine Bisamratte beobachten oder sich an Märzenbechern und Orchideen erfreuen. Geotope wie der Basaltkegel Parkstein oder die früheren Proterobasbrüche am Ochsenkopf durften natürlich nicht fehlen. Auch Konzerte in der Basilika in Marienweiher, ein Gottesdienst im Grünen und die Feierstunde zum Todesmarsch in Helmbrechts waren Ziele. An einer Wallfahrt nach Marienweiher beteiligten sich die FGV-ler ebenfalls. Wer viel wandert, darf auch feiern. So liefen die Münchberger zum Stärke trinken nach Laubersreuth, zum Schlachtschüsselessen im Grund, zum Volksmusikfest in Bad Berneck und zum Sommerfest in Hallerstein. Dazu besuchten sie den Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck. Besondere Höhepunkte waren natürlich die Mehrtagsfahrten in die Lüneburger Heide mit Führungen in Lüneburg, Celle und Hamburg, zu den Wandertagen in der Hersbrucker Schweiz und zur Wanderwoche im Spessart mit Führungen in Wertheim, Miltenberg und Mespelbrunn.  Auch im Jahr 2015 gehörten die Wanderer der Ortsgruppe Münchberg zu den aktivsten des gesamten Fichtelgebirgsvereins. Die 107 angebotenen Touren mit über 1150 Kilometer Länge verzeichneten 2611 Teilnehmer, welche mehr als 24300 Kilometer zurücklegten. 130  Vereinsmitglieder und eine größere Anzahl von Gästen nahmen das Angebot wahr. Davon erfüllten 42 Personen die Anforderungen für das Deutsche Wanderabzeichen und liefen mehr als 200 Kilometer. Wer diese Bedingungen erfüllt, erhält bei den meisten Krankenkassen Punkte für das Prämienprogramm. Das gilt auch für Nichtmitglieder, es lohnt sich also, sich bei der Krankenkasse zu erkundigen und mitzugehen. Für das Wanderabzeichen des Fichtelgebirgsvereins müssen in drei aufeinander folgenden Jahren insgesamt 600 Kilometer gewandert werden. Fünf Vereinsmitglieder überboten diese Strecke in einem einzigen Jahr, wobei drei Frauen 2015 mehr als 1000 Kilometer wanderten.
Aktuelles  2015